Sieben typische Risikofelder im Onlineshop
Fehlende Anbieter-, Verbraucher-, Datenschutz- oder Preisangaben können rechtliche Risiken auslösen. Die folgenden sieben Felder sind keine Garantie gegen Ansprüche, aber eine belastbare technische und redaktionelle Prüfreihenfolge vor dem Launch.
1.Fehlendes oder fehlerhaftes Impressum
§ 5 DDG verlangt für geschäftsmäßige digitale Dienste leicht erkennbare, unmittelbar erreichbare und ständig verfügbare Anbieterinformationen. Welche zusätzlichen Angaben erforderlich sind, hängt etwa von Rechtsform, Registereintrag und Tätigkeit ab.
2.Falsche oder fehlende Widerrufsbelehrung
Bei B2C-Fernabsatzverträgen ist über das gesetzliche Widerrufsrecht zu informieren, soweit es für den konkreten Vertrag besteht. Ausnahmen und Erlöschensregeln sind produkt- und ablaufbezogen.
3.Riskante AGB-Klauseln
AGB sind nicht für jeden Shop zwingend. Wer sie verwendet, muss sie wirksam einbeziehen; einzelne Klauseln können unwirksam oder irreführend sein. Fremde Texte können zusätzlich lizenzrechtliche Probleme verursachen.
4.Datenschutz & Cookies ohne Einwilligung
Endgerätezugriffe, Tracking und Drittverbindungen brauchen eine konkrete Prüfung nach TDDDG und DSGVO. Nicht jeder externe Abruf folgt derselben Rechtsgrundlage; einwilligungsbedürftige Dienste dürfen aber nicht schon vor der Entscheidung starten.
5.Preisangaben & Grundpreis
Gesamtpreis, zusätzliche Liefer- und Versandkosten und gegebenenfalls Grundpreis müssen nach den Regeln der PAngV in der konkreten Angebotsdarstellung erscheinen. Die steuerliche Formulierung richtet sich nach dem eigenen Status.
6.Intransparente Versandkosten & Lieferzeiten
Versandkosten, Liefergebiete und Lieferzeiträume müssen vor der Bestellung verständlich sein. Herkunfts- oder Lagerlabels allein belegen keine konkrete Laufzeit.
7.Fremde Bild-, Marken- & Urheberrechte
Produktbilder, Logos, Texte und Markennamen dürfen nicht allein deshalb genutzt werden, weil sie online auffindbar oder von einem Lieferanten abrufbar sind. Auch KI-generierte Inhalte sind nicht automatisch frei von Urheber-, Marken-, Design-, Persönlichkeits- oder Irreführungsrisiken.
Technische Launch-Lücken priorisiert prüfen
Der Ladenfertig Shopify Launch-Check prüft Kaufweg, mobile UX, Consent-Wiring und die Erreichbarkeit relevanter Seiten. Du erhältst eine P0/P1/P2-Liste und eine kommentierte Video-Übergabe. Der Gesamtpreis beträgt 149 €; gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Keine Rechtsberatung oder Compliance-Garantie.
Launch-Check ansehen →§ 5 DDG · § 305 BGB · § 356a BGB · § 25 TDDDG · § 3 PAngV · UrhG
Hinweis: Dieser Beitrag bietet allgemeine Orientierung und ist keine Rechtsberatung. Für verbindliche, auf deinen Shop bezogene Texte wende dich an qualifizierte rechtliche Beratung oder einen spezialisierten Rechtstext-Anbieter.